
Wissenschaftskommunikation und Forschungsdatenmanagement im Fokus
Fachtagung Metavorhaben „Finanzielle Bildung“ 2026: Wissenschaftskommunikation und Forschungsdatenmanagement im Fokus
Am 5. und 6. Oktober 2026 fand in der Alten Fleiwa in Oldenburg die zweite Fachtagung des Metavorhabens „Finanzielle Bildung“ (MetaFin) statt. Unter dem Motto „Wissenschaftskommunikation und Forschungsdatenmanagement im Fokus“ kamen Projektleitungen und Mitarbeitende aus allen 27 Teilprojekten der vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) geförderten Förderrichtlinie „Forschung zu finanzieller Bildung“ zusammen. Die erstmals in Oldenburg ausgerichtete projektinterne Tagung diente der Vernetzung und dem wissenschaftlichen Austausch. Organisiert wurde sie vom MetaFin-Team des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) in Oldenburg.
Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Dirk Loerwald (Wissenschaftlicher Leiter, IÖB) richteten Prof. Dr. Michael Wark (Vizepräsident für Forschung und Transfer, Universität Oldenburg) und Dr. Barbara Wildenhahn (Referatsleiterin, Referat 511 des BMBFSFJ) Grußworte an die Teilnehmenden. Den inhaltlichen Auftakt bildete die Keynote von Prof. Dr. Dr. h. c. Ilka Parchmann (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel / IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik) zu Transfer und Wissenschaftskommunikation als Handlungsfelder der Fachdidaktik. Dabei stellte sie Ansätze zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis vor. Anschließend präsentierte das MetaFin-Team um Prof. Dr. Carmela Aprea und Prof. Dr. Dirk Loerwald den aktuellen Stand des Metavorhabens. Tabea Bucher-Koenen gab zudem einen Input zum Forschungsdatenmanagement. Im Stakeholderpanel diskutierten Anke Wolf (Verbraucherzentrale Bundesverband), Louisa Frühauf (Lehrkraft, Autorin) und Sven Schumann (Deutsche Börse & BÖB) unter der Moderation von Carmela Aprea über den aktuellen Stand der finanziellen Bildung in Deutschland. Beim Abendprogramm „MetaFun“ in Ols Brauwerkstatt bot sich Gelegenheit zum persönlichen Austausch.
Am zweiten Tag standen die Beiträge der Teilprojekte im Mittelpunkt. In vier parallelen Sessions zu digitalen und innovativen Lernansätzen, formaler Bildung und Professionalisierung, zielgruppenspezifischen Interventionen sowie zur (Wirkungs-)Messung präsentierten alle Projekte ihre Zwischenstände und ersten Ergebnisse. Das Spektrum reichte von Erklärvideos von Finfluencer*innen und KI-gestützten Chatbots über Lernspiele und die Professionalisierung von Lehrkräften bis hin zu Bildungsangeboten für Menschen in vulnerablen Lebenslagen, etwa im Strafvollzug, bei Überschuldung oder während der Schwangerschaft. Mehr Informationen zu den einzelnen Projekten finden sich unter dem Reiter „Projekte“.
Herzlichen Dank an alle Mitwirkende!
